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ⓘ Regattasegeln




                                               

Segeln bei den Olympischen Spielen

Segeln sollte bereits in Athen 1896 olympische Premiere haben, aber wegen schlechten Witterungsverhältnissen konnten die Wettbewerbe nicht durchgeführt werden, so dass es erst in Paris 1900 Teil der Spiele war – dabei waren die Bootsklassen noch gewichtsmässig unterteilt.

Regattasegeln
                                     

ⓘ Regattasegeln

Regattasegeln ist ein Wettkampfsport, bei dem eine vorher abgestimmte Strecke von zwei oder mehr Booten zur selben Zeit befahren wird. Die Dauer eines Wettkampfes kann von weniger als einer Stunde bis zu Monaten bei Hochseeregatten betragen. Es werden meistens mehrere Wettfahrten in einer Regatta durchgeführt, die Einzelergebnisse werden nach einem vorgeschriebenen Verfahren zusammengefasst und so der Gewinner ermittelt. Regatten werden nach den Wettfahrtregeln Segeln von World Sailing, des Weltverbands aller Segelsportarten, ausgetragen.

                                     

1. Rahmenbedingungen

Vor einer Regatta wird eine Ausschreibung veröffentlicht. Die Ausschreibung erfüllt den Zweck einer Einladung. Deshalb müssen in ihr alle Bedingungen beschrieben sein, die ein potentieller Teilnehmer für seine Entscheidung über eine Teilnahme braucht. Beim Anmelden kurz vor der Regatta erhalten die Segler eine Segelanweisung, die ergänzende Bestimmungen z. B. die Bahnen, spezielle Signale und besondere Regeln zu den grundlegenden Wettfahrtregeln festlegt.

Die Kosten zur Ausübung des Sports sind sehr unterschiedlich: Ein Team beim America’s Cup braucht einen Millionenetat, um überhaupt teilnehmen zu können, während in Jollenklassen wie Optimist, Laser, Europe, 420, 470, Pirat oder Kielbootklassen wie H-Boot oder Kielzugvogel bereits mit normalen Mitteln nationale und internationale Erfolge zu erzielen sind. Neben den Kosten für das Boot, Versicherungen und Transport sind für Regatten Meldegelder zu zahlen.

Bei professionellen Hochseeregatten steht die Geschwindigkeit absolut im Vordergrund, was trotz aller Sicherheitsmaßnahmen bei Fehlern auch Lebensgefahr für die Besatzung bedeutet. Bei Jollenregatten, die sportlich nicht weniger anspruchsvoll sein müssen, besteht zwar auch immer eine gewisse Unfallgefahr, das Risiko ist aber doch deutlich geringer. Normalerweise werden je nach Teilnehmerzahl und Wetterbedingungen mehrere Sicherungsboote eingesetzt, die im Ernstfall ein schnelles Eingreifen ermöglichen. Dies können vom Ausrichter der Regatta eingesetzte eigene Boote sein, bei Bedarf und nach Möglichkeit wird aber auch auf die Unterstützung vorhandener Rettungsorganisationen, wie Wasserwacht, DLRG usw., zurückgegriffen.

                                     

2. Bootsklassen

siehe auch: Liste der Bootsklassen

Kleinere Kielboote und Jollen sind meistens sogenannte Einheitsklassen oder One-Designs. Diese Boote haben identische Rümpfe, Masten und teilweise auch identische Segel und Großbäume und unterliegen strengen Beschränkungen in Bezug auf die Ausrüstung. Ziel ist es, allen Teilnehmern an einer Regatta die gleichen Ausgangsbedingungen zu bieten.

Bei größeren Yachten sind die Stückzahlen der Boote jedoch meist viel zu klein, um ausreichend große Startfelder zu erhalten. Hier müssen unterschiedliche Boote gegeneinander segeln. Um den Wettkampf fair zu machen, gibt es sogenannte Ausgleichsformeln, nach denen das Geschwindigkeitspotential der Boote entweder theoretisch vorherberechnet wird oder aber aus Erfahrungswerten bestimmt wird Yardstick. Jedes Boot erhält einen individuellen Wert, mit dem die gesegelte Zeit zur berechneten Zeit korrigiert wird. Diese Zeit ist dann für die Wertung relevant. Das erste Boot im Ziel ist also oft nicht der Sieger, da ein langsameres Boot nach berechneter Zeit die bessere Leistung erbracht haben kann.

Eine andere Möglichkeit, unterschiedliche Boote gegeneinander segeln zu lassen, sind die sog. Konstruktionsklassen. Hier wird ein bestimmter Rahmen vorgegeben, und eine bestimmte Formel entwickelt. In diese Formel gehen Werte wie Verdrängung des Bootes, Tiefgang, Länge, Segelfläche usw. ein. Das Ergebnis der Formel darf dann einen bestimmten Wert nicht überschreiten.

Der Konstrukteur muss nun versuchen, aus den Formeln das beste herauszuholen, und z. B. entscheiden, ob es von Vorteil sein kann, die Segelfläche zu erhöhen, auch wenn dafür der Kielballast verringert werden muss, um in der Formelbeschränkung zu bleiben.

Beispiele für Konstruktionsklassen sind die "Meterboote" wie 12er, 8er, 6er, die Eintonner, Halbtonner und Vierteltonner der siebziger Jahre, aber auch die modernen America’s Cup-Yachten. Die 12er eigentlich 12-Meter-Rennyachten sind aber keinesfalls 12 Meter lang, nur das Ergebnis der Vermessungsformel, in die Abmessungen des Bootes eingesetzt worden sind, darf 12 m nicht überschreiten. 12er sind typischerweise etwa 20–22 m lang. Gleiches gilt auch für die Tonner und andere Konstruktionsklassen. Weitere Konstruktionsklassen sind die Jollenkreuzer 10 m² C, 15 m² P, 16 m² S, 20 m² R und 30 m² B. Hier sind Mindest- und Höchstlänge und -breite, das Gesamtmindestgewicht sowie die vermessene Segelfläche bestimmt.

                                     

2.1. Bootsklassen Aktuelle Olympische Bootsklassen im Segelsport

Bei den Olympischen Sommerspielen im Jahr 2008 in Peking wurden folgende Wettbewerbe ausgetragen:

  • Jolle Einhand Frauen – Laser Radial
  • Mehrrümpfer – Tornado Zweirumpf-Jolle
  • Windsurfen Männer/Frauen – NeilPryde RS:X
  • Jolle Einhand Männer – Laser
  • Jolle Einhand Offen – Finn-Dinghy
  • Jolle Zweihand Männer/Frauen – 470er
  • Kielboot Frauen – Yngling
  • Kielboot Männer – Star
  • Jolle Zweihand Offen – 49er Skiff

Bei den Olympischen Sommerspielen im Jahr 2012 in London wurden folgende Wettbewerbe ausgetragen:

  • Jolle Einhand Männer – Laser
  • Kielboot Männer – Star
  • Jolle Zweihand Männer/Frauen – 470er
  • Jolle Einhand Frauen – Laser Radial
  • Jolle Einhand Männer – Finn-Dinghy
  • Kielboot Frauen Match Race – Elliott 6m
  • Jolle Zweihand Männer – 49er Skiff
  • Windsurfen Männer/Frauen – NeilPryde RS:X

Das IOC hatte das Wettkampfprogramm im Vergleich zu London 2012 modifiziert. So wurden bei den Frauen und bei den Männern die Kielboot-Klassen gestrichen: Bei den Frauen wurde die Klasse Elliott 6m durch die Klasse 49erFX ersetzt, während bei den Männern die Star-Klasse ersatzlos gestrichen wurde. Neu im Programm war die Klasse Nacra 17, die in einer gemischten Konkurrenz ausgetragen wurde. Die zweiköpfige Besatzung bestand aus einer Frau und einem Mann.

Bei den Olympischen Sommerspielen im Jahr 2016 in Rio de Janeiro wurden folgende Wettbewerbe ausgetragen:

  • Jolle Zweihand Männer/Frauen – 470er
  • Windsurfen Männer/Frauen – NeilPryde RS:X
  • Jolle Einhand Männer – Finn-Dinghy
  • Jolle Zweihand Männer – 49er Skiff
  • Jolle Einhand Männer – Laser
  • Jolle Einhand Frauen – Laser Radial
  • Jolle Zweihand Mann/Frau Mixed – Nacra 17
  • Jolle Zweihand Frauen – 49erFX

Um einen Überblick der bisher bei olympischen Sommerspielen zugelassenen Bootsklassen im Segeln zu erhalten, siehe: Liste der Olympiasieger im Segeln.



                                     

3.1. Regattabahnen Feste Bahnen und Bahnen nach dem Wind

Bei den abzusegelnden Bahnen kann es sich um Strecken handeln, die um geografisch festliegende Punkte führen. Oft sind keine geeigneten fixe Punkte Inseln, Seezeichen usw vorhanden. Dann müssen solche Punkte durch schwimmende und meist auch verankerte Objekte künstlich geschaffen werden Feste Bahnen.

Wenn diese Objekte meist sog. Regattabojen erst kurz vor dem Start ausgelegt werden, können sie auch so positioniert werden, dass die Verbindungslinien eine bestimmte Ausrichtung zur aktuellen Windrichtung haben. Die Bojen werden dann meist so ausgelegt, dass eine der Verbindungslinien in Windrichtung liegt Bahnen nach dem Wind.

                                     

3.2. Regattabahnen Olympisches Dreieck

Fast alle Segelregatten wurden früher auf einer Dreiecksbahn "Olympisches Dreieck", wird aber bei den Olympischen Spielen nicht mehr verwendet ausgetragen, die mit Hilfe von drei Bojen ausgelegt wird. Die Bahn wird nach dem Wind ausgerichtet.

In den Bahnplänen in denen die Bahnen optisch dargestellt werden sind die Bojen i. d. R. mit den Nummern 1, 2,und 3 bezeichnet.

Die erste Boje oder Lee-Boje 3 bildet meist zusammen mit dem Startschiff die Startlinie. Die Startlinie wird ungefähr quer zur Windrichtung ausgelegt. Die zweite Boje oder Luv-Bo 1 liegt direkt in Windrichtung von der Startlinie, sodass die Boote zur dieser Boje kreuzen müssen. Die dritte oder Raum-Boje 2 liegt querab zur Verbindungslinie der beiden anderen Bojen. Der Abstand der Bojen und damit die Bahnlänge ist abhängig von der Bootsklasse, von den Windverhältnissen und von der gewünschten Wettfahrtdauer. Die Bojen werden mehrfach gerundet, üblicherweise dreimal, wobei in der zweiten Runde die Raum-Boje ausgelassen wird, also beispielsweise Start-1-2-3 -1-3-1-2-3-Ziel. Die Ziellinie wird dann meist von der Luv-Boje 1 und dem Startschiff gebildet, das dazu während der Wettfahrt von der Lee-Boje zur Luv-Boje fahren muss.

Um flexibel zu sein, werden für die Start- und Ziellinie oftmals auch nicht die Luv- bzw. Lee-Boje verwendet, sondern es werden extra Bojen zu Begrenzung der Linien ausgebracht und manchmal wird auch ein gesondertes Zielschiff verwendet. Die speziellen Start- und Zielbojen tragen dann üblicherweise orangefarbene Flaggen.

Diese Dreiecksbahn fahren heute in der Regel Bootsklassen, die keinen Spinnaker haben.

                                     

3.3. Regattabahnen Up-and-Down-Bahn Luv/Lee-Bahn

Beim America’s Cup, bei Katamaranen sowie bei den meisten Jollen- und Kielbootklassen mit Spinnaker oder Gennaker hat sich die Up-and-Down-Bahn durchgesetzt. Auch diese Bahn wird nach dem Wind ausgerichtet.

In der Ausgabe der Wettfahrtregeln Segeln 2017–2020 – Anhang S, wurde der Begriff Up-and-Down durch den Begriff Luv/Lee ersetzt und als Nummerierung ist 1, 1a, 2, 2s und 2p vorgesehen.

Nach dem Start segeln die Boote zu der gegen den Wind liegenden Luvboje 1, von dort aus halbwinds zu einer je nach Bootsklasse bis zu 100 Meter entfernten sog. Ablaufboje 1a und dann vor dem Wind zurück zur Leeboje 2. Diese Marke wird oft durch ein Tor, bestehend aus zwei nahe beieinander liegenden Bojen Leetor, 2s und 2p, ersetzt. Die Boote müssen durch dieses Tor hindurch segeln. Sie können eine beliebige der beiden Bojen runden.

Diese Bahn wird mehrfach umrundet ein- bis dreimal und es wird dann ins Ziel gesegelt, das, je nach Klasse und Segelanweisung, in der Nähe der Luv- oder Leeboje liegt. Die Startlinie liegt dagegen auch bei dieser Bahn immer auf der Leeseite der Bahn, damit sich anfangs zwingend ein Kreuzkurs ergibt.



                                     

3.4. Regattabahnen Trapezförmige Bahnen

Wenn zwei oder mehr Klassen segeln sollen, wird zunehmend auch eine Trapezbahn ausgelegt, bei der zwei verschiedene Kurse gesegelt werden können und sich somit die Klassen gegenseitig weniger stören. "Innerloop" und "Outerloop" Beim Outerloop-Kurs wird nach dem Start zunächst eine in Luv gelegene Boje angesteuert, danach folgt eine Raum-Strecke zu einer zweiten Boje, von dort aus vor dem Wind zu einer dritten Leeboje, dann gegen den Wind erneut zur zweiten Boje, zurück zur dritten Leeboje und mit raumen Wind zu einer vierten Boje, die wiederum in Lee des Start/Zielschiffs liegt. Von dort führt ein Kreuzkurs zum Ziel. Beim Innerloop-Kurs dagegen wird die "Schleife" um die erste und vierte Boje gesegelt. Im Prinzip handelt es sich bei einer trapezförmigen Bahn um zwei nebeneinander liegende Luv/Lee-Bahnen mit nur eine Startlinie und einer Ziellinie.

                                     

4. Regattaveranstaltungen Segeln

Bedeutende Regatten, die in Skandinavien stattfinden

  • Copenhagen Swan challenge – Kopenhagen
  • Baltic Match Race

Regatta in Australien

  • Sydney-Hobart-Regatta – jährlich von Sydney Australien nach Hobart Tasmanien; Start: 2. Weihnachtstag Boxing Day

Transatlantikregatten

Hauptartikel Transatlantikregatta

Neben einmaligen Regatten führen oder führten folgende wiederkehrenden Regatten über den Atlantik:

West-Ost-Richtung

  • Transat Québec-Saint-Malo – alle vier Jahre von Québec Kanada nach Saint-Malo Frankreich

Transpazifik-Regatta

  • Transpacific Yacht Race kurz Transpac – alle zwei Jahre von Los Angeles USA nach Honolulu Hawaii, für Ein- und Mehrrumpfboote, in ungeraden Jahren
                                     

4.1. Regattaveranstaltungen Segeln Regatten, die in oder teilweise in Deutschland stattfinden

  • Nordseewoche
  • Ostsee-Cup – Zusammenfassung mehrerer selbstständiger Regatten, welche über die Saison in der westlichen Ostsee stattfinden
  • Swan Baltic Challenge – in der Ostsee; Start/Ziel: Glücksburg
  • Warnemünder Woche
  • MidsummerSail – jährliche private Jedermannsregatta nach Sonderregeln, die sich über die volle Länge der Ostsee erstreckt
  • Kieler Woche
  • Rund Um – rund um den Bodensee
  • Helgoland-Edinburgh-Regatta – jedes ungerade Jahr im Anschluss an die Nordseewoche
  • Travemünder Woche
  • 20-Stunden-Wettfahrt – findet jährlich auf dem Berliner Müggelsee statt
  • Rheinwoche – findet auf dem Mittel- bis Niederrhein statt
  • Deutsche Segel-Bundesliga – bundesweite, ganzjährige Regattaserie
  • Berliner Yardstick CUP – Wannsee und Havel; 30 Wettfahrten jährlich
  • Pantaenius Rund Skagen Race – jedes gerade Jahr im Anschluss an die Nordseewoche
                                     

4.2. Regattaveranstaltungen Segeln Bedeutende Regatten, die in Skandinavien stattfinden

  • Copenhagen Swan challenge – Kopenhagen
  • Baltic Match Race
                                     

4.3. Regattaveranstaltungen Segeln Bedeutende Regatten, die in und um Großbritannien und Irland stattfinden

  • Admiral’s Cup – eine Regatta vor Cowes und im Ärmelkanal
  • Rolex Swan European Regatta – in Cowes
  • Swan Rolex Fastnet Race – Hochseeregatta, Ärmelkanal und Irische See; Start/Ziel: Cowes
  • Cowes Week – Regattawoche auf dem Solent rund um die Isle of Wight 1882 Vorbild für die Kieler Woche
  • Swan Northern European Challenge – Ärmelkanal; Start/Ziel: Cowes
  • Sevenstar Round Britain and Ireland Race – Start/Ziel: Cowes, Ausrichter: Royal Ocean Racing Club
                                     

4.4. Regattaveranstaltungen Segeln Weitere bedeutende Regatten in Europa

  • Tall Ships’ Races – Regatta und Jugendbegegnung
  • Round Palagruža Cannonball – Mittelstrecken-Regatta in Einheitsklasse in der Adria
  • Solitaire du Figaro – ursprünglich La Course de l’Aurore ; jährliche Einhandregatta in vier Etappen in Frankreich und meist Spanien und/oder Irland
  • Bol d’Or – findet am Genfersee statt
  • Austria Cup
  • Centomiglia – rund um den Gardasee
  • 24 Uurs Zeilrace – Regatta für seegehende Yachten in den Niederlanden
  • Sailing Champions League – ein Wettbewerb durch nationale Segelligen qualifizierter hochrangiger Segelvereine in Europa
  • Ronde om Texel – größte Katamaranregatta der Welt, über ca. 100 km rund um Texel, Niederlande
  • Tour de France à la Voile – von Dünkirchen nach Royan und anschließend von Port Camargue nach La Seyne-sur-Mer
                                     

4.5. Regattaveranstaltungen Segeln Regatten in Amerika

  • Bermuda Race – von Newport Rhode Island nach Bermuda; findet zweijährlich Jahr statt
  • Rolex Swan American Regatta – New York
  • Swan Caribbean Challenge – findet in der Karibik statt
  • Swan East American Challenge – Atlantik; Start/Ziel: Newport/USA
  • Onion Patch – Regattaserie in Verbindung mit dem Bermuda Race
  • Rolex International Regatta – Saint Thomas Amerikanische Jungferninseln
  • Antigua Sailing Week – um Antigua; findet jährlich statt
                                     

4.6. Regattaveranstaltungen Segeln Regatta in Australien

  • Sydney-Hobart-Regatta – jährlich von Sydney Australien nach Hobart Tasmanien; Start: 2. Weihnachtstag Boxing Day
                                     

4.7. Regattaveranstaltungen Segeln Transatlantikregatten

Hauptartikel Transatlantikregatta

Neben einmaligen Regatten führen oder führten folgende wiederkehrenden Regatten über den Atlantik:

                                     

4.8. Regattaveranstaltungen Segeln Ost-West-Richtung

  • Single-Handed Transatlantic Race – ursprünglich Observer Single-Handed Trans-Atlantic Race, kurz OSTAR, später wechselnde Sponsoren, alle vier Jahre stattfindende Einhandregatta von Plymouth England in die USA; nach 2000 aufgeteilt in
  • OSTAR Original Single-Handed Transatlantic Race – vierjährig stattfindende Regatta für Amateure
  • The Transat – vierjährig stattfindende Regatta für Segelprofis
  • Two-Handed Trans-Atlantic Race TwoSTAR – von 1981 bis 1994 ca. alle vier Jahre stattfindende Regatta für zweiköpfige Mannschaften mit der gleichen Route wie das OSTAR siehe oben, für Ein- und Mehrrumpfboote
  • Atlantic Rally for Cruisers – jährlich stattfindende Wettfahrt für Regatta- und Fahrtensegler von Gran Canaria zu den Kleinen Antillen
  • Transat AG2R – alle zwei Jahre von Frankreich in die Antillen, auf Einrumpfbooten Typ Figaro Bénéteau mit zweiköpfiger Mannschaft
  • Mini-Transat auch Transat 650 – zweijährlich stattfindende Einhandregatta über den Atlantik für kleine Einrumpfboote, ursprünglich von England, seit 1985 von Frankreich aus in die Antillen
  • Transat Jacques Vabre – alle zwei Jahre von Le Havre nach Süd- oder Mittelamerika 2009: Costa Rica, Ein- und Mehrrumpfyachten mit jeweils zweiköpfiger Mannschaft
  • Route du Rhum – alle vier Jahre stattfindende Einhandregatta von Frankreich bei Saint-Malo zur Karibikinsel Guadeloupe, Ein- und Mehrrumpfboote
  • Transat BPE früher Trophée BPE – alle zwei Jahre durchgeführte Regatta von Frankreich in die Antillen für Einhandsegler 2001 und 2003 für zweiköpfige Mannschaften nach Dakar/Senegal; Boote: Figaro Bénéteau


                                     

4.9. Regattaveranstaltungen Segeln West-Ost-Richtung

  • Transat Québec-Saint-Malo – alle vier Jahre von Québec Kanada nach Saint-Malo Frankreich
                                     

4.10. Regattaveranstaltungen Segeln Transpazifik-Regatta

  • Transpacific Yacht Race kurz Transpac – alle zwei Jahre von Los Angeles USA nach Honolulu Hawaii, für Ein- und Mehrrumpfboote, in ungeraden Jahren
                                     

4.11. Regattaveranstaltungen Segeln Regatten rund um die Welt

  • Barcelona World Race – Regatta ohne Zwischenstopps für zweiköpfige Mannschaften
  • Global Challenge – zwischen 1992/93 und 2004/05 alle vier Jahre durchgeführte Amateurregatta mit Zwischenstopps in Ost-West-Richtung also gegen die herrschenden Winde, auf baugleichen, für die Regatta entworfenen Booten
  • Portimão Global Ocean Race – Class-40-Yachten, rund um die Welt
  • Vendée Globe – eine Einhandregatta rund um die Welt
  • BOC Challenge später umbenannt: Around Alone oder VELUX 5 Oceans Race – alle vier Jahre ausgetragene Einhandregatta mit Zwischenstopps
  • The Ocean Race ehemals Volvo Ocean Race und davor Whitbread Round the World Race – eine Wettfahrt rund um die Welt
                                     

4.12. Regattaveranstaltungen Segeln Regatten an weltweit wechselnden Orten

  • Louis Vuitton Cup – die Qualifikationsveranstaltung für den America’s Cup, an unterschiedlichen Austragungsorten gemäß dem America’s Cup
  • Olympische Sommerspiele – Segelwettbewerbe
  • ISAF World Sailing Games – eine Segelveranstaltung nach dem Vorbild der Olympischen Spiele, an unterschiedlichen Austragungsorten
  • America’s Cup – eine seit 1851 bestehende Regatta in den Heimatgewässern des jeweiligen Titelverteidigers