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ⓘ Bahn (Verkehr)




                                               

Schienenverkehr in der Türkei

Der Schienenverkehr in der Türkei wird von der staatlichen Eisenbahngesellschaft Türkiye Cumhuriyeti Devlet Demiryolları dominiert. Sie ist aus der Verstaatlichung privater Eisenbahngesellschaften durch die Republik Türkei in den Jahren 1921–1953 hervorgegangen. Neben dem Eisenbahnnetz bestehen verschiedene städtische Schienenverkehrsnetze in vielen türkischen Großstädten, darunter den Millionenstädten Istanbul, Ankara, Izmir und Bursa.

                                               

Geschichte der Eisenbahn

Die Geschichte der Eisenbahn befasst sich als Teilgebiet der traditionellen Technikgeschichte mit der Erforschung und Dokumentation der Geschichte des Schienenverkehrs, der dazugehörenden Technik und ihrer technologischen Entwicklung. In jüngerer Zeit gewinnt daneben der Ansatz einer interdisziplinären Kulturgeschichte zunehmend an Bedeutung. Ähnlich wie in einigen anderen Teilbereichen der Geschichte sind bei der Erforschung der entsprechenden Daten und beim Zusammentragen von Dokumenten und Zeugnissen überwiegend Laien oder Amateure tätig. Ursache ist eine nach wie vor vorhandene Faszina ...

                                               

U-Bahn

Eine U-Bahn oder Metro ist ein in der Regel unterirdisches, schienengebundenes Verkehrsmittel für den städtischen Öffentlichen Personennahverkehr. Der Begriff wird für das Gesamtsystem, eine U-Bahn-Strecke und -Linie und umgangssprachlich auch für das einzelne Fahrzeug U-Bahn-Triebwagen, U-Bahn-Zug verwendet. Während das" U "eigentlich eine Abkürzung für Untergrund ist, haben viele U-Bahnen auch Streckenabschnitte an der Oberfläche, im Einschnitt, auf einem Bahndamm oder aufgeständert als Hochbahn. Aus diesem Grund wird das U im deutschen Sprachraum mitunter als "unabhängig" interpretiert ...

                                               

StraSenbahn

Eine Straße, eine Eisenbahn, Tram oder Tramway oder kurz, beziehungsweise, die Straßenbahn, ist eine schiene gebunden, fast immer mit elektrischer Energie angetrieben-public passenger transport-Verkehr in der Stadt, die angepasst ist an die spezifischen Bedingungen des Straßenverkehrs. Aufgrund der frühen Zeit des üblichen Betrieb mit einem Tiefgang von Pferde-Straßenbahn, die Notwendigkeit zu einer festen, Hindernis-freien Boden, musste installiert werden, um die Gleise in die Fahrbahn. Deshalb und aus Gründen der Platz in den dicht bebauten städtischen Bereich, der sich der klassischen S ...

                                               

Schienenverkehr in Australien

Die Eisenbahn spielt im Verkehrssystem Australiens insgesamt nur eine untergeordnete Rolle. Ausnahmen hiervon sind im Personenverkehr die Pendler-Netze in den Ballungszentren und im Güterverkehr die Montanbahnen.

                                               

Schienenverkehr in Brasilien

Das Eisenbahnnetz in Brasilien umfasste in seiner längsten Ausdehnung 30.374 Kilometer. Der Bau der Strecken fand in verschiedenen Perioden statt, ein Grund dafür, dass eine Vereinheitlichung der Spurweite nicht stattfand. So gibt es auch heute Spurweiten von 600 mm, 760 mm, 1000 mm, 1435 mm und 1600 mm und damit Probleme, Bahnverkehr effektiv zu gestalten. Das brasilianische Eisenbahnstreckennetz ist im Verhältnis zur Größe des Landes sehr klein, oft eingleisig geführt und allgemein in einem schlechten Zustand. Passagierverkehr findet kaum noch statt. Der Güterverkehr dagegen nimmt zurzei ...

Bahn (Verkehr)
                                     

ⓘ Bahn (Verkehr)

Bahnen sind spurgebundene Verkehrs- beziehungsweise Transportmittel und ein wichtiger Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur. Sie verkehren hauptsächlich auf oder unter einer beziehungsweise zwei Leitschienen, schweben über oder unter einem Magnetfeld, hängen an Stahlseilen beziehungsweise sind von einer Oberleitung abhängig. Fast alle Schienenfahrzeuge haben Stahlräder mit einem Spurkranz, die auf zwei Stahlschienen geführt werden. Diese sind mit Holz-, Beton- oder Stahlschwellen verbunden. Vereinzelt fahren Bahnen mit gummibereiften Rädern auf Beton-Fahrspuren, wie auf einigen Linien der Métro Paris, bei anderen Métros in Frankreich, der Linie m2 der Métro Lausanne, der Metro Montreal und dem Flughafen-Shuttle in Frankfurt.

Die meisten Bahnen dienen dem Erbringen von Verkehrleistungen, es gibt allerdings auch Bahnen, die dem Spiel bzwl. dem Freizeitvergnügen dienen beispielsweise Achterbahnen, Geisterbahnen sind Fahrgeschäfte.

Zu den mechanischen geführten Systemen gehören vor allem die Schienenbahnen, die das Rad-Schiene-System nutzen. Sie werden auch als Schienenverkehrssysteme bezeichnet, die Fahrzeuge als Schienenfahrzeuge. Diese haben entweder einen eigenen Fahrantrieb Triebwagen oder werden von einer Lokomotive gezogen oder geschoben. Seltenere Spezialfälle mechanisch geführter Systeme sind Hängebahnen sowie Systeme, bei denen die Fahrzeuge keinen eigenen Antrieb haben, sondern von einem ortsfesten Motor bewegt werden, beispielsweise Seilbahnen. Magnetisch geführt sind z. B. Magnetschwebebahnen.

                                     

1. Eisenbahnen

Am weitesten verbreitet sind auf zwei Stahlschienen geführte Eisenbahnen. Sie dienen dem öffentlichen Personen- Nah- und Fernverkehr und/oder dem Güterverkehr. Sie werden nach ihrer Bedeutung und den technischen Gegebenheiten in Haupt- und Nebenbahnen unterschieden. Eisenbahnen werden hauptsächlich von staatlichen, aber auch von privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen betrieben. Für den Güterverkehr gibt es darüber hinaus Eisenbahnen des nichtöffentlichen Verkehrs Werksbahnen: Anschlussbahnen verbinden einen Betrieb mit dem öffentlichen Eisenbahnnetz, während Gruben- und Feldbahnen dem innerbetrieblichen Verkehr dienen.

Nach ihrer Spurweite unterscheidet man Normalspur- 1435 mm, Schmalspur- z. B. Meterspur mit 1000 mm und Breitspurbahnen. Die Personenzüge unterscheidet man nach Beförderungsentfernung und -dauer in Fern- und Nahverkehrszüge.

Wesentlich ist zur Definition einer "Eisenbahn" in Deutschland auch die rechtliche Abgrenzung zu anderen Schienenbahnen, vor allem den Straßen-, Stadt- und U-Bahnen, aus denen sich jeweils unterschiedliche Rechtsvorschriften für den Betrieb ergeben:

  • Straßenbahnen einschließlich Stadt- und U-Bahnen werden in Deutschland nach Personenbeförderungsgesetz PBefG und Verordnung über den Bau und Betrieb von Straßenbahnen BOStrab betrieben.
  • Für Eisenbahnen gilt in Deutschland das Allgemeine Eisenbahngesetz AEG, die Verordnung über die Interoperabilität des transeuropäischen Eisenbahnsystems TEIV und die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung EBO sowie das Gesetz zur Neuordnung des Eisenbahnwesens in Deutschland EneuOG. Hierzu zählen i. d. R. auch die S-Bahnen.
                                     

1.1. Eisenbahnen Fernverkehrsbahnen

Fernverkehrszüge halten nur an stark frequentierten großen Bahnhöfen und verbinden große Städte. In Deutschland sind dies Intercity IC, Eurocity EC und außerdem die Hochgeschwindigkeitszüge wie ICE und TGV. Des Weiteren sind dies private Fernverkehrszüge wie z. B. der Harz-Berlin-Express sowie ehemals der Interconnex, der Hamburg-Köln-Express und der Vogtland-Express.

                                     

1.2. Eisenbahnen Regionalverkehrsbahnen

Der Regionalverkehr erschließt die Region. Die Regionalbahn-Züge RB halten außerhalb des S-Bahn-Netzes an jeder Station, die Regional-Express-Züge RE halten nur an stark frequentierten Bahnhöfen. Der Interregio-Express IRE hält nur an ausgewählten Stationen und wird teilweise vom SPNV-Aufgabenträger bestellt zum Beispiel Baden-Württemberg, teilweise hingegen eigenwirtschaftlich betrieben zum Beispiel auf der Strecke Berlin – Hamburg. Vergleichbar damit sind überregionale Verbindungen privater Eisenbahnverkehrsunternehmen, wie beispielsweise der Hamburg-Köln-Express, der ebenfalls als Nahverkehrszug verkehrt.

                                     

1.3. Eisenbahnen S-Bahnen

Die Stadtschnellbahn, kurz S-Bahn genannt, dient dem Personennahverkehr in Großstadtregionen und verkehrt in der Regel im dichten festen Takt auf eigenen Gleisen neben den Hauptbahnen oder im Tunnel durch das Stadtzentrum. Außerhalb des Kernnetzes fahren sie im gemischten Verkehr mit den Regional-, Fern- und Güterverkehr. Berlin und Hamburg haben separate S-Bahn-Netze, in denen die Stromversorgung über seitliche Stromschienen mit Gleichstrom 800 Volt bzw. 1200 Volt hergestellt wird. Die Hamburger S-Bahn-Züge nach Stade über Buxtehude sind Zweisystem-Triebzüge, die außerhalb des Gleichstromnetzes mit Bahnstrom 15 kV, 16.7 Hz aus der Oberleitung versorgt werden.

In allen anderen Stadtregionen wie München, Stuttgart, Frankfurt, Köln-Düsseldorf-Ruhrgebiet, Hannover, Nürnberg, Dresden und Mitteldeutschland fahren die S-Bahn-Züge auf den Kernstrecken auf eigenem Gleiskörper, ansonsten mit den Regional- und Fernzügen zusammen und erhalten den Wechselstrom Bahnstrom 15 kV, 16.7 Hz aus der Oberleitung.

Rechtlich gelten die S-Bahnen als klassische Eisenbahnen.



                                     

1.4. Eisenbahnen Bergbahnen

Bergbahnen befördern Personen – meist Touristen – oder Güter vom Tal auf einen Berg oder umgekehrt. Sie benutzen als Zahnradbahnen oder Seilbahnen vom normalen Eisenbahnnetz getrennte Strecken. Seilbahnen können entweder als Standseilbahnen auf der Erdoberfläche oder als Luftseilbahnen verkehren. Die Zahnradbahn überträgt ihre Antriebskraft mit einem Zahnrad auf die Schiene. Bei der Fell-Lokomotive wird die Antriebskraft durch eigene Reibräder mit erhöhtem Anpressdruck auf eine Mittelschiene übertragen.

Andere Eisenbahnen – auch Zahnradbahnen –, die im Gebirge verkehren, werden als Gebirgsbahnen bezeichnet. Bei ihnen handelt es sich um Haupt- oder Nebenbahnen, die Teil eines größeren Bahnsystems sind.

                                     

2.1. Andere Nahverkehrsbahnen Straßenbahnen

Straßenbahnen sind öffentliche Schienenbahnen, die weder zu den Haupt- und Nebenbahnen noch zu den Bergbahnen zählen. Sie dienen dem Nahverkehr, vor allem in großen Städten, und werden in der Regel von kommunalen oder privaten Unternehmen betrieben. Fast alle Straßenbahnen werden heute elektrisch betrieben. Im 19. Jahrhundert gab es zahlreiche Pferde- und Dampfstraßenbahnen. Klassische Straßenbahnwagen fahren auf der Fahrbahn oder auf einem besonderen Bahnkörper im Straßenbereich. Straßenbahnfahrer fahren zumeist auf Sicht, daher müssen die Fahrzeuge über sehr wirksame Bremsen verfügen. Auf eigenen Bahnkörpern, auf denen höhere Geschwindigkeiten zugelassen sein können, oder in Tunnelstrecken kommen Signalsysteme zum Einsatz.

In Deutschland gilt für Straßenbahnen in Abgrenzung zum Eisenbahnbetrieb die Verordnung über den Bau und Betrieb von Straßenbahnen BOStrab.

Kabelbahnen sind Straßenbahnen, die von einem ortsfesten Antrieb an einem Kabel gezogen werden, beispielsweise die Cable cars in San Francisco. Technisch sind sie eine spezielle Art der Standseilbahnen.



                                     

2.2. Andere Nahverkehrsbahnen Stadtbahnen

Stadtbahnen, niederl.: Sneltram) nennt man ausgebaute Straßenbahnen, deren Netz großteils vom Straßenverkehr unabhängig ist und meist einen besonderen Bahnkörper haben. In der Innenstadt verlaufen sie teilweise im Tunnel. Die Netze sind oft mit dem Logo der U-Bahn z. B. in Stuttgart und Hannover, in Karlsruhe der S-Bahn versehen. In einigen Städten weisen nur die unterirdischen Stationen das U-Bahn-Logo auf Köln. Auch die Stadtbahnen unterliegen der BOStrab.

Von Regionalstadtbahnen ist die Rede, wenn Stadtbahnen auf Haupt- oder Nebenbahnen der Eisenbahn übergehen ; solche Bahnen sind rechtlich Zwitter.

                                     

2.3. Andere Nahverkehrsbahnen U-Bahnen

Untergrundbahnen Metros dienen dem Personennahverkehr in Großstädten, werden elektrisch mit Gleichstrom meist aus Stromschienen betrieben und weisen ausschließlich unabhängige Bahnkörper auf, oft in Tunneln, auch auf Dämmen oder Viadukten als Hochbahn, im Einschnitt oder ebenerdig. Der U-Bahn-Betrieb ist durch Signalsysteme gesichert. Da sie i. d. R. keine höhengleichen Kreuzungen mit Straßen aufweisen, sind sie vom Straßenverkehr unabhängig, zählen aber rechtlich dennoch zu den Straßenbahnen. Sie werden in der Regel von Verkehrsunternehmen betrieben, die sich noch in kommunalem Besitz befinden. Reine U-Bahnen in Deutschland haben Berlin, Hamburg direkt angeschlossen die auch von der Hamburger Hochbahn mit betriebene U-Bahn Norderstedt, München und Nürnberg. Darüber hinaus gibt es außerdem U-Bahn-mäßig ausgebaute Stadtbahnlinien U4 Stadtbahn Frankfurt bis 2009, U18 Stadtbahn Essen). Rechtlich zählt in Deutschland die U-Bahn in Abgrenzung zum Eisenbahnbetrieb zu den Straßenbahnen. Hier gilt die BOStrab.

                                     

2.4. Andere Nahverkehrsbahnen Einschienenbahnen

Einschienenbahnen dienen meist ebenfalls dem öffentlichen Personenverkehr, deren Fahrzeuge fahren auf oder unter einem einzelnen schmalen Fahrweg.

Bei den Hängebahnen befindet sich das Fahrzeug unter einer Tragschiene. Die berühmte, 13 Kilometer lange Wuppertaler Schwebebahn verläuft großteils über dem Fluss Wupper und wurde 1901 in Betrieb genommen. Jünger sind die H-Bahn in Dortmund und der Sky-Train in Düsseldorf, bei denen es sich um automatische, fahrerlose Systeme handelt.

Bei Sattelbahnen befindet sich das Fahrzeug oberhalb des Fahrwegs. Das Fahrzeug umfasst hierbei den Tragkörper. Zu ihnen gehören die Alwegbahn sowie Magnetschwebebahnen wie der Transrapid.

                                     

3. Sonstige Bahnen

Auf Schienen fahren auch Fahrzeuge einiger Fahrgeschäfte auf Jahrmärkten und in Freizeitparks, zum Beispiel Achterbahnen oder Geisterbahnen. Sie werden als Bahnen bezeichnet und befördern auch Personen, haben aber keine Verkehrsfunktion, weil sie ihre Passagiere stets zum Ausgangspunkt zurückbringen. Ihr Zweck ist die Freude über die Fahrt selbst, respektive der Nervenkitzel. Ebenso dienen Spielzeugeisenbahnen und Modelleisenbahnen nicht der Personenbeförderung.

Für den Gütertransport innerhalb von Gebäuden existieren verschiedene Schienenförderanlagen, die für den automatischen Transport konzipiert sind.