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ⓘ Zeitschrift




                                               

Schurnal dlja wsech

Schurnal dlja wsech war eine literarische und populärwissenschaftliche Zeitschrift, die von 1895 bis 1906 monatlich in Sankt Petersburg in russischer Sprache erschien. Im literarischen Teil erschienen Beiträge von Anton Tschechow, Maxim Gorki, Alexander Kuprin, Waleri Brjussow, Leonid Andrejew, Wikenti Weressajew, Jewgeni Tschirikow, Konstantin Balmont, Alexander Chachanow und als Literaturkritiker publizierte Jewgeni Solowjow. Populärwissenschaftliche Beiträge steuerten der Historiker Alexander Kiesewetter und der Linguist Dmitri Owsjaniko-Kulikowski bei. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts k ...

                                               

Kriegstagebuch

Ein Kriegstagebuch ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine offiziell oder inoffiziell geführte Aufzeichnung über die Ereignisse verschiedener Tage innerhalb eines Krieges.

                                               

Just Shoot Me – Redaktion durchgeknipst

In der Redaktion der fiktiven Modezeitschrift Blush arbeiten verschiedene Charaktere. Zum einen gibt es Maya Gallo, die als Feministin nur ungern bei dem Fashionmagazin ihres Vaters Jack Gallo, der Donald Trump ähnelt, arbeitet. Allerdings blieb ihr, nachdem sie als Nachrichtenredakteurin gefeuert wurde und ihr auch die Räumung ihrer Wohnung drohte, keine andere Wahl als ihren Vater um Hilfe, d. h. um einen Job, zu bitten. Doch dieser Schritt kostete einige Überwindung zumal ihr Vater mit ihrer verhassten Mitschülerin Allie liiert ist. Da Jack inzwischen aber erneut Vater wird, bietet er s ...

                                               

Afternoon

Afternoon ist ein japanisches Manga-Magazin, das sich an junge Männer richtet. Es ist ein Schwestermagazin der Morning. Das Magazin erscheint am 25. im Vorvormonat der abgedruckten Nummer beim Kōdansha-Verlag zu einem Preis von 700 Yen bei 800 bis 900 Seiten. Den Hauptteil des Magazins machen verschiedene Kapitel von knapp 30 Manga-Serien und Manga-Kurzgeschichten aus. Diese sind meist Comedy- oder Romantikgeschichten wie Oh! My Goddess oder ernsthafte Historienepen wie Blade of the Immortal. Allerdings erscheinen auch mehrere experimentelle und teils alternative Manga wie Naru Taru im Aft ...

                                               

Albania (Zeitschrift)

Die Zeitschrift Albania war ein Organ der albanischen Nationalbewegung Rilindja, herausgegeben durch den Publizisten und Diplomaten Faik Konica. Die Zeitschrift erschien von 1897 bis 1910.

                                               

Argosy (Magazin)

Argosy war ein US-amerikanisches Pulp Magazin und wurde von dem New Yorker Verleger Frank Andrew Munsey herausgegeben. Argosy gilt als das erste US-amerikanische Pulp-Magazin.

Zeitschrift
                                     

ⓘ Zeitschrift

Unter den Printmedien bezeichnen Zeitschriften solche Periodika, die in regelmäßigen Abständen – meist wöchentlich, 14-täglich oder monatlich – in gleicher Einband-Form erscheinen und inhaltlich meist besonderen thematischen oder facheinschlägigen Ausrichtungen entsprechen. Herausgeber von Zeitschriften wählen in der Regel als Einband eine geheftete, eine broschierte oder eine gebundene Form. Zeitschriften werden weitgehend über die negative Abgrenzung zur Zeitung definiert. Ein Aspekt dieser Abgrenzung war zum Beispiel der eingesetzte hochwertigere Farbdruck.

Des Weiteren gelten die vier Kriterien Periodizität, Aktualität, Universalität und Publizität, welche die grundlegenden Voraussetzungen für die Zuordnung zur Zeitung darstellen, mit gewissen Einschränkungen auch für die Zeitschriften. So befassen sich ebendiese Druckwerke entweder mit einer Bandbreite an unterschiedlichen und vielfältigen Themen, welche jedoch zumeist nicht dem Kriterium der Aktualität entsprechen, oder sie informieren über fachlich Aktuelles unter dem Verzicht auf thematische Vielseitigkeit und somit der Universalität.

Mit der Ausbreitung der Neuen Medien werden seit etwa der Jahrtausendwende vermehrt auch Zeitschriften als sogenannte elektronische Zeitschriften publiziert, die – wie der Vertrieb gedruckter Exemplare – sowohl einzeln als auch im Abonnement verkauft werden.

                                     

1.1. Gattungen Publikumszeitschriften

Publikumszeitschriften werden unterteilt in vier Zeitschriftentypen, wobei anzumerken ist, dass die Grenzen fließend sind:

General-Interest -Zeitschriften Zu ihnen gehören zum Beispiel Illustrierte, Nachrichtenmagazin, Wirtschaftsmagazin, Programmzeitschrift, klassische Frauenzeitschriften, unterhaltende Frauenzeitschriften Regenbogenpresse, klassische Männermagazine, Kinderzeitschriften wie Bummi und Jugendzeitschrift Bravo, Popcorn etc. Special-Interest -Zeitschriften Hierzu zählen beispielsweise die Filmzeitschriften, Rätselzeitschriften, Sportzeitschriften, Reisemagazine, Populärwissenschaftliche Zeitschriften, Schwulenmagazine, Satiremagazine, Kulturzeitschriften, Stadtmagazine und Independent-Titel. Weitere Typen sind Zielgruppenzeitschriften und Very-Special-Interest-Zeitschriften

Seit etwa den frühen 1950ern besteht der Begriff Publikumszeitschrift. Diese Gattung bzw. Gruppe der Zeitschriften gilt als die reichweiten-, umsatz- und auflagenstärkste.

                                     

1.2. Gattungen Fachzeitschriften

Fachzeitschriften facheinschlägige Publikationen sind die titelreichste Gattung. Dazu zählen unter anderem Zeitschriften zu bestimmten Themen wie für Computer, Sportarten oder Hobbys, Literaturzeitschriften, Wissenschaftszeitschriften oder Kulturzeitschriften.

                                     

1.3. Gattungen Corporate Publishing

Unter Corporate Publishing werden alle unternehmensbezogenen medialen Veröffentlichungen verstanden, darunter auch Zeitschriften. Hierbei sind Mitgliederzeitschriften, Kundenzeitschriften, Mitarbeiterzeitschriften und sogenannte Werkzeitungen besonders hervorzuheben. Sie erreichen oft hohe Auflagen.

                                     

1.4. Gattungen Sonstige

  • Amtsblätter
  • Anarchistische Zeitschriften
  • Intelligenzblatt
  • Verbands- und Vereinszeitschriften
  • Gefangenenzeitung
  • Moralische Wochenschrift
  • Alternativzeitschrift
  • Titel der Insertionspresse
  • Konfessionelle Zeitschrift siehe hierzu auch Liste christlicher Zeitschriften
                                     

1.5. Gattungen Einteilung nach Erscheinungsweise

Außerdem werden Periodika auch nach der Periodizität ihrer Veröffentlichung unterschieden:

  • Halbmonatsschrift
  • Wochenzeitschrift, Wochenschrift
  • Monatsheft, erscheint monatlich
  • Quartalsschrift Quartalszeitschrift, Vierteljahrsschrift
  • Jahrbuch, erscheint jährlich

Zu den meisten dieser Zeitschriftentypen existieren eigene Wikipedia-Artikel oder sie werden in dem Artikel Publikumszeitschriften ausführlicher dargestellt.

                                     

2. Geschichte

Der Begriff der "Zeitschrift" etablierte sich um 1750, zuvor wurde der französische beziehungsweise englische Begriff "Journal" verwendet. Genauso variationsreich wie das heutige Zeitschriftenspektrum waren auch die Anfänge der Zeitschrift. Sie entwickelte sich aus den unterschiedlichsten Vorläufern: den Flugschriften, Wochenschriften und Einblattdrucken, den Streitschriften, den Relationen und Messrelationen, Avisen und Chroniken.

Neben diesen frühen Formen der Verbreitung von Neuigkeiten trat 1597 mit der in Rorschach, Bodensee erscheinenden Rorschacher Monatsschrift ein Periodikum, das als erste deutschsprachige Zeitschrift gilt. Wie die beiden ersten Zeitschriften in Frankreich und England, das Journal des sçavans ab Januar 1665 in Paris und die Philosophical Transactions of the Royal Society im selben Jahr in London gedruckt, wurden diese Periodika schon in den jeweiligen Landessprachen veröffentlicht, obwohl das in der Wissenschaft vorherrschende Latein auch weiterhin publizistischer Standard blieb. So wurde etwa die ab 1670 in Leipzig verlegte Zeitschrift Miscellanea curiosa medicophysica noch in Latein geschrieben, während die ab 1681 erschienenen Relationes curiosae von Eberhard Werner Happel, die ab 1688 gedruckten Monatsgespräche von Christian Thomasius und die ab 1689 verlegten Monatlichen Unterredungen einiger guter Freunde von allerhand Büchern und anderen annehmlichen Geschichten in deutscher Sprache publiziert wurden. 1709 erschien dann mit der Neuen Bibliothek eine weitere Zeitschrift in deutscher Sprache. Weitere frühe Zeitschriften des deutschen Sprachraumes waren das Politische Journal nebst Anzeige von gelehrten und anderen Sachen ab 1781 und die Minerva ab 1792.

Auf der Höhe der Aufklärungsbewegung im 18. Jahrhundert in Deutschland wurde die Zeitschrift zum entscheidenden und einflussreichen Medium der Zeit. Das belegen nicht nur die zahlreich erscheinenden Moralischen Wochenschriften, sondern eindrucksvoller noch das erste, quasi zeitgenössische Allgemeine Sachregister von Beutler/Gutsmuths 1790, in dem es heißt:

Fast gleichzeitig erschien ein Repertorium von Johann Samuel Ersch, das mehrbändig über die allgemeinen deutschen Journale und andere periodische Sammlungen informierte. Dank der Bibliographien von Diesch und Kirchner besteht Klarheit über die mehreren Tausend Titel und den Umfang der Zeitschriften im 18. Jahrhundert.

Im 18. Jahrhundert beginnt überdies die thematische Spezialisierung in den Zeitschriften. Mit der Redaktion von medizinischen und juristischen, von theologischen und historischen Journalen setzt die Entwicklung der Gattung Fachzeitschrift ein, ebenso wie die der Frauenzeitschriften und im 19. Jahrhundert der Illustrierten. Für den Fachdiskurs innerhalb der Wissenschaften beginnen dann im 19. Jahrhundert die wissenschaftlichen Zeitschriften ihre grundlegende, während des 20. Jahrhunderts bestimmende und bis heute andauernde Rolle zu spielen, wenn auch im 21. Jahrhundert nicht mehr nur als Druckmedium, sondern zunehmend auch in elektronischer Form.

Einer der wichtigsten Zeitschriftentheoretiker war Walter Hagemann.



                                     

3. Statistik

2005 betrug die Gesamtauflage der Publikumszeitschriften, die von der IVW in Deutschland erfasst werden, pro Ausgabe rund 123.1 Millionen Exemplare. Die Titelanzahl der Fachzeitschriften in Deutschland betrug 2005 3.637 mit einer Gesamtauflage von 15.1 Millionen Exemplaren.

Während nur etwa 45 % der Publikumszeitschriften im Abonnement vertrieben werden, sind es bei den Fachzeitschriften etwa 90 %.

Statistisch gesehen hat jeder Deutsche ab dem sechsten Lebensjahr im Jahr 2005 34 Zeitschriften erworben.

                                     

3.1. Statistik Verkaufszahlen 2008

  • Frauenzeitschriften: rund 71.8 Millionen Exemplare.
  • Programmzeitschriften: 72.4 Millionen Exemplare
  • Aktuelle Zeitschriften und Magazine: 33.4 Millionen Exemplare

Aktuelle Zahlen veröffentlicht regelmäßig der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V.

                                     

3.2. Statistik Internetaktivitäten

Nach einer Emnid-Studie vom Verband der Deutschen Fachpresse im Börsenverein des Deutschen Buchhandels wird das Internet gleich stark genutzt wie die Printversionen, allerdings bei einem Umsatzanteil von nur 2 Prozent. Eine Studie des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger nennt 4.6 Prozent und erwartet bis 2009 mehr als eine Verdoppelung.