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ⓘ Hans Arentz




                                     

ⓘ Hans Arentz

Seine Eltern waren der Pfarrer und spätere Bischof Frederik Arentz 1699–1779 und dessen Frau Cathrine Fredrikke Holberg 1715–1738. Er wuchs in Askvoll auf. Er ging in Bergen zur Schule und legte 1749 in Kopenhagen sein juristisches Examen ab. Sein Vater hatte ihm sowohl pietistische Gedanken als auch die beginnende Aufklärung vermittelt. Sein besonderes Interesse galt den Problemen der Gesellschaft. 1762 wurde er Sorenskriver in Sunnfjord, was er bis zum Tode blieb.

1756 verfasste er die Schrift Samtale efter Doden imellem de tvende Romere Cato og Cæsar, angaaende Enevolds- og Folke-Regieringen. Gespräch nach dem Tode zwischen den beiden Römern Cato und Caesar betreffend die Eingewalt und die Regierung des Volkes. Darin folgte der in der Aufklärung allgemein vertretenen Ansicht, dass die Eingewalt die beste und vernünftigste Regierungsgewalt sei. Der Erste Diener des Staates sollte das Beste für das Volk ins Werk setzen. Erst 31 Jahre später trat er wieder als Autor hervor: Grund-Tegning af den fornuftige Norske Patriotism Grundzüge eines vernünftigen norwegischen Patriotismus. Es war sein Beitrag für eine Preisaufgabe, die Norwegische Gesellschaft in London 1786 gestellt hatte. "Nationalismus" und "Patriotismus" waren in jener Zeit Modewörter. Sie tauchten in allen Festgedichten der Studenten in der 1772 gegründeten Norwegischen Gesellschaft in Kopenhagen auf. Die Preisaufgabe sollte die Diskussion wieder auf den Boden holen. Arentz gewann den Preis nicht, sondern Johan Nordahl Brun mit seiner Schrift Fornuftig Kiærlighed til Fædrelandet Vernünftige Liebe zum Vaterland. Der Text von Arentz war zu trocken und philosophisch. Aber er brachte erstmals klar ein Ziel zum Ausdruck, das ein norwegischer Patriotismus haben sollte: Eine eigene Universität und ein eigenes oberstes Gericht. Zu dieser Zeit war die Universität in Kopenhagen auch norwegische Universität.

Inzwischen hatte er auch Beskrivelse over Sondfjord i det nordre Bergenhusiske Amt Beschreibung über Sunnfjord im nördlichen Bergenshusens Amt vollendet. Diese Arbeit steht in einer ganzen Reihe naturwissenschaftlicher Beschreibungen norwegischer Regionen aus dieser Zeit. Bischof Erik Pontoppidan der Jüngere hatte 1752–1754 Norges Naturlige Historie verfasst und dabei die Pfarrer aufgefordert, über ihre Pfarrsprengel Beschreibungen der Natur, der Wirtschaft und Landwirtschaft zu liefern. Dies lag im allgemeinen Interesse der Aufklärungszeit. Das Werk ist recht langatmig. Das Hauptgewicht liegt auf der Topographie, und Arentz gibt auch Informationen über die frühere und zeitgenössische administrative Aufteilung, sowohl die weltliche als auch die kirchliche. Auch die Lebensweise des Volkes und dessen Charakterzüge werden beschrieben. Nach seinem Tode sandte es sein Bruder Friedrich an das Topographisk Journal, das "Det Topographiske Selskab for Norge" gegründet 1791 in den Jahren 1792–1808 herausgab. Es wurde in sieben Heften zwischen 1801 und 1808 veröffentlicht und umfasst 962 Druckseiten.

1765 heiratete er Ingeborg Cathrine Nagell 17. September 1742 – 6. Juli 1799, Tochter des Kammerrats und Amtmanns in Sunnfjord Hans Thiis Nagell und dessen Frau Margrethe Worm.

                                     
  • Segler Christoph Arentz 1766 1851 auch Pater Hilarius, deutscher Benediktiner - Pater und Naturwissenschaftler in Mainz Hans Arentz 1731 1793 norwegischer
  • Kurt Emil Hugo Arentz 30. Mai 1934 in Köln 23. Juni 2014 in München war ein deutscher Bildhauer. Den Schulbesuch von 1940 bis 1951 schloss er mit
  • Salvador Dalí, Ernst Fuchs, Arno Breker sowie von Pierre Peyrolle, Kurt Arentz Henry Moore und Renate Stendar - Feuerbaum gezeigt. Die Kultureinrichtung
  • eheren Gotes hirin gegebenn vú zúr gedechnis MARIA MAGDALENA L. Arentz H. Neu und Hans Vogts: Paul Clemen Hrsg. Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln
  • 1910. ISBN 978 - 3 - 7700 - 7560 - 7 und ISBN 978 - 3 - 7700 - 7561 - 4 Ludwig Arentz H. Neu und Hans Vogts: Paul Clemen Hrsg. Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln
  • wurde. Hans Vogts, Das Kölner Wohnhaus bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. Köln 1966. Erweiterte Neuauflage der Arbeit von 1914 Ludwig Arentz H. Neu
  • unterstanden weiterhin den Regenten des Montanergymnnasiums. Ludwig Arentz H. Neu und Hans Vogts: Paul Clemen Hrsg. Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln
  • deutscher Offizier und Lyriker Arentz Christoph 1766 1851 deutscher Ordensgeistlicher und Naturwissenschaftler Arentz Hans 1731 1793 norwegischer Richter
  • Unternehmens. Reinhard Marheinecke, Nicolas Finke, Torsten Greis, Regina Arentz Karl May am Kalkberg. Geschichte und Geschichten der Karl - May - Spiele Bad
  • Personen - Lexikon. Greven, Köln 2007, ISBN 978 - 3 - 7743 - 0400 - 0. Ludwig Arentz H. Neu und Hans Vogts: Paul Clemen Hrsg. Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln
  • 1963 1977: Hans Katzer 1977 1987: Norbert Blüm 1987 1993: Ulf Fink 1993: Werner Schreiber 1994 2001: Rainer Eppelmann 2001 2004: Hermann - Josef Arentz 2004 2005: