Zurück

ⓘ Konrad Altheimer




                                     

ⓘ Konrad Altheimer

Konrad Altheimer war 1490–1497 Administrator des Bistums Olmütz und ab 1498 Weihbischof in Olmütz. 1493 bis 1504 bekleidete er das Amt des Dekans des Olmützer Domkapitels. Zudem verfasste er eine Landesbeschreibung Mährens.

                                     

1. Leben

Konrad Altheimer studierte in Italien und in Wien, wo er erstmals für das Jahr 1450 in den Universitäts-Matrikeln belegt ist. 1457 bis 1460 wirkte er an der Universität Wien als Magister. Vermutlich in diesen Jahren erhielt er ein Kanonikat bei der Wiener Domkirche St. Stephan, auf das er 1508 resignierte. Seit 1467 hatte er zudem Kanonikat in Olmütz, wo er 1490 zum Archidiakon aufstieg.

Nach der Resignation des Olmützer Administrators Johann Filipec 1490 wurden die Domherren Konrad Altheimer, Daniel von Kosteletz und Johann von Jamnitz wiederum mit einer Administratur betraut, da die vom Papst ernannten Bischöfe Ardicino della Porta 1489–1492 und Johannes XV. Borgia 1493–1497 nicht in Olmütz residierten. 1493 stieg Konrad Altheimer zum Dekan des Domkapitels auf. Nach dem Amtsantritt des Bischofs Stanislaus Thurzo 1497 wurde Konrad Altheimer 1498 zum Weihbischof ernannt. 1500 resignierte er auf das Archidiakonat, 1504 auf das Dekanat.

Literarische Bedeutung erlangte Konrad Altheimer durch eine Landesbeschreibung Mährens, die er zwischen 1504 und 1509 unter dem Titel "De origine, moribus et vestitu Hannatorum" schrieb, aber nicht veröffentlichte. Die im 18. Jh. kurz aufgefundene Handschrift ist seitdem wieder verschollen.

                                     
  • Altheimer ist der Familienname folgender Personen: Andreas Altheimer um 1500 - um 1539 deutscher Humanist und Reformator Josef Altheimer 1860 1913
  • Gemeindeverwaltungsverband Langenau mit Sitz in Langenau an. Altheim liegt auf einer Altheimer Ebene genannten Hochfläche im Nordosten der Schwäbischen Alb
  • Waldhausen Altheim Bürgle Burg Altheim und Burgstall Altheim In früherer Zeit wurden die Altheimer als Sonnen - und Mondfänger verspottet, was den schwäbischen
  • Eppstein an die Familie der Gayling von Altheim belegt. 1318 hat Konrad Krieg von Altheim den Zehnten von Gottfried von Eppstein zu Lehen. 1500 ist Balthasar
  • Konrad Dietrich HaSler auch Conrad Dietrich Hassler 18. Mai 1803 in Altheim Alb 15. April 1873 in Ulm war ein deutscher Lehrer, Theologe, Orientalist
  • Die römisch - katholische Pfarrkirche St. Peter auch Peterskirche in Altheim einem Ortsteil des Marktes Essenbach im niederbayerischen Landkreis Landshut
  • diese Urpfarre in vier selbständige Seelsorgesprengel aufgeteilt. In der Altheimer Pfarre verblieben damals die Filialen St. Michael in Geinberg, St. Nikolaus
  • Konrad Meindl 15. September 1844 in Raab in Oberösterreich 14. Juli 1915 in Reichersberg war ein österreichischer Theologe, Augustinerchorherr und
  • seine Brüder Rudolf und Henne sich sein Erbe teilten. Rudolf und Konrad Gayling von Altheim wurden 1432 vom Kurfürsten Ludwig III. von der Pfalz mit Höfen
  • 1497 Amtsverzicht 1490 1497 Administration durch die Domherren: Konrad Altheimer Daniel von Kosteletz Johann von Jamnitz 1497 1540 Stanislaus Thurzó
  • Georg Altheim 10. März 1865 in GroS - Gerau 19. Juli 1928 in Darmstadt war ein deutscher Maler und Grafiker. Georg Altheim war der ältere Bruder
  • Konrad Leberecht Marschall von Bieberstein Januar 1695 in Hedersleben 28. Januar 1768 in Berlin war ein preuSischer Generalleutnant der Kavallerie