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ⓘ Olympische Winterspiele




                                               

Olympische Winterspiele 1924

Die Olympischen Winterspiele 1924 fanden vom 25. Januar bis 5. Februar 1924 in Chamonix statt. Die Wettbewerbe von Chamonix waren ursprünglich als Internationale Wintersportwoche im Rahmen der Olympischen Spiele 1924 von Paris deklariert. Nachträglich, auf seiner 26. Sitzung am 6. Mai 1926, beschloss das IOC, den Wettkämpfen von Chamonix rückwirkend den Status der I. Olympischen Winterspiele zuzuerkennen. Deutschland, das als Verursacher des Ersten Weltkriegs und insbesondere als ehemaliger Aggressor gegen Frankreich angesehen wurde, hatte auch sechs Jahre nach Kriegsende keine Einladung z ...

                                               

Olympische Winterspiele 1928

Die Olympischen Winterspiele 1928 fanden vom 11. bis 19. Februar 1928 in St. Moritz in der Schweiz statt. Sie waren die ersten eigenständigen Winterspiele, die nicht in Verbindung mit Sommerspielen ausgetragen wurden. Die vorangegangenen Winterspiele von 1924 erklärte das Internationale Olympische Komitee erst rückwirkend zu Olympischen Winterspielen, sie waren eigentlich Teil der Sommerspiele 1924. Die Spiele waren geprägt von einem zu dieser Jahreszeit außergewöhnlich warmen Wetter. Nachdem am 15. Februar gar keine Wettkämpfe stattfinden konnten, gab es zahlreiche Änderungen im Zeitplan. ...

                                               

Olympische Winterspiele 1932

Die Olympische Winterspiele 1932 wurden vom 4. bis 15. Februar 1932 in Lake Placid in den USA ausgetragen, und zwar mit den Disziplinen Eishockey, Eisschnelllauf, Eiskunstlauf, nordische Skiwettkämpfe und Bobfahren. Als neue Demonstrationssportarten hatten die Organisatoren ein Hundeschlittenrennen und das Eisschnelllaufen der Frauen ins Programm genommen. Sportler aus nur 17 Ländern konnten teilnehmen, weil die Weltwirtschaftskrise finanzielle Probleme hinterlassen hatte. Der Veranstaltungsort wurde vom IOC aus dem Kreis von acht Bewerberstädten gewählt, von denen nur Montreal aus Kanada ...

                                               

Olympische Winterspiele 1936

Die Olympischen Winterspiele 1936 wurden vom 6. bis 16. Februar 1936 in Garmisch-Partenkirchen im Deutschen Reich ausgetragen. Mit Teilnehmern aus 28 Staaten gab es einen neuen Teilnehmerrekord. Das Logo zeigte die Alpspitze und darunter die olympischen Ringe, durch die sich eine Skispur schlängelte. Erfolgreichster Sportler war Ivar Ballangrud, der im Eisschnelllauf drei Gold- und eine Silbermedaille für Norwegen gewann. Neben ihrer sportlichen Bedeutung waren die Winterspiele und mehr noch die in Berlin stattfindenden Sommerspiele 1936 besonders dadurch gekennzeichnet, dass sie von Hitle ...

                                               

Olympische Winterspiele 1940

Die V. Olympischen Winterspiele sollten 1940 in Sapporo stattfinden. Japan gab aber aufgrund des Beginns des zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges die Spiele am 16. Juli 1938 an das IOC zurück. Am 3. September 1938 vergab das IOC die Winterspiele 1940 an St. Moritz. Es kam aber danach zu Streitigkeiten zwischen dem schweizerischen Organisationskomitee und dem IOC, so dass St. Moritz am 9. Juni 1939 die Spiele entzogen wurden. Sie wurden nun wie vier Jahre zuvor an Garmisch-Partenkirchen vergeben. Drei Monate später begann der Zweite Weltkrieg und die Spiele wurden abgesagt.

                                               

Olympische Winterspiele 1944

Die Olympischen Winterspiele 1944, welche wegen der Absage der Olympischen Winterspiele 1940 als V. Olympische Winterspiele bezeichnet worden wären, sollten im italienischen Cortina d’Ampezzo stattfinden. Andere Bewerberstädte waren Montreal in Kanada und das norwegische Oslo. Die Spiele wurden vom IOC wegen des Zweiten Weltkriegs im Sommer 1941 abgesagt. Später erhielt Cortina d’Ampezzo vom IOC den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 1956.

Olympische Winterspiele
                                     

ⓘ Olympische Winterspiele

Olympische Winterspiele sind Teil der Olympischen Spiele und werden seit 1924 ausgetragen. Zuvor gab es Wintersportwettbewerbe als Teil der Olympischen Sommerspiele von London 1908 und Antwerpen 1920. Der Gründer der Olympischen Spiele, Pierre de Coubertin, war gegen Winterspiele, weil es sie in der Antike auch nicht gab und er die Nordischen Spiele seines Freundes und IOC-Gründungsmitglieds Oberst Viktor Balck schützen wollte. Mit dem Rückzug Coubertins war der Weg frei, eine weitere olympische Tradition zu begründen. Bis 1992 fanden die Winterspiele im selben Jahr wie die Olympischen Sommerspiele statt. Seit 1994 finden sie im zweijährigen Wechsel mit den Olympischen Sommerspielen statt.

                                     

1. Definitionen

Als Olympiade wird der Zeitraum zwischen zwei Sommerspielen oder zwischen zwei Winterspielen bezeichnet, der im Normalfall vier Jahre beträgt. Der Begriff Winterolympiade bezeichnet jedoch die jeweiligen Olympischen Spiele im Winter.

Im Gegensatz zu den Olympischen Sommerspielen werden bei den Olympischen Winterspielen die Zahl der Spiele und nicht die Zahl der Olympiaden gezählt. Kriegsbedingt ausgefallene Spiele sind daher in der offiziellen Zählung nicht berücksichtigt.

Die Olympischen Winterspiele 2014 fanden vom 7. bis 23. Februar in Sotschi Russland statt; die Olympischen Winterspiele 2018 vom 9. bis 25. Februar in Pyeongchang Südkorea.

                                     

2. Ewiger Medaillenspiegel

Bei sämtlichen Wettkämpfen an Olympischen Winterspielen wird eine Rangliste erstellt. Der ewige Medaillenspiegel ist eine Auflistung von allen Medaillen, geordnet nach Teilnehmerländern, die in der Geschichte der Spiele vergeben worden sind. Die Athleten oder Mannschaften, die sich an erster, zweiter oder dritter Stelle klassieren, erhalten Medaillen als Auszeichnung. Der Gewinner erhält eine Medaille, die als "Goldmedaille" bezeichnet wird eigentlich sind es Silbermedaillen mit einem goldenen Überzug. Der Zweite erhält eine Medaille aus Silber, der Dritte eine Medaille aus Bronze.

Anmerkungen
                                     

3. Todesfälle

Bisher sind vier qualifizierte Teilnehmer von Olympischen Winterspielen bei der Vorbereitung auf olympische Wettkämpfe zu Tode gekommen:

  • Der britische Rennrodler Kazimierz Skrzypecki und der australische Skifahrer Ross Milne verunglückten beim Training einige Tage vor der Eröffnung der Winterspiele von Innsbruck 1964 tödlich.
  • Der georgische Rennrodler Nodar Kumaritaschwili starb während des letzten Trainings am Tag der Eröffnung der Spiele in Vancouver 2010, als er nach der letzten Kurve aus der Bahn geworfen wurde und gegen einen Stahlträger prallte.
  • Nicolas Bochatay, ein Schweizer Teilnehmer der Demonstrations-Disziplin Geschwindigkeitsskifahren Speedski, starb während der Winterspiele von Albertville 1992 auf einer öffentlichen Skipiste bei einer Kollision mit einer Pistenraupe.
                                     
  • Lechenperg: Olympische Spiele 1968 Grenoble Mexico City. S. 95. Kluge: Olympische Winterspiele Die Chronik. S. 409. Lechenperg: Olympische Spiele 1968
  • Die XXII. Olympischen Winterspiele fanden vom 7. bis 23. Februar 2014 in Sotschi, einer Stadtregion mit 330.000 Einwohnern an der russischen Riviera
  • waren die letzten Olympischen Winterspiele bei welchen Biathlon nur bei Männern olympisch war. Hauptartikel: Olympische Winterspiele 1988 Bob In Calgary
  • Geschichte die olympische Goldmedaille im Eishockey gewinnen. Siehe auch: Olympische Winterspiele 1994 Biathlon Siehe auch: Olympische Winterspiele 1994 Bob
  • Als XXIII. Olympische Winterspiele werden die Olympischen Winterspiele bezeichnet, die vom 9. bis 25. Februar 2018 in der südkoreanischen Region Pyeongchang
  • Austragungsort war das Eisstadion Badrutts Park. Hauptartikel: Olympische Winterspiele 1928 Eisschnelllauf 500 m Männer Datum: 13. Februar 1928 33
  • Olympische Winterspiele 1998  Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Seite des IOC zu den Winterspielen von 1998 18. Olympische Winterspiele
  • bestritt ihr letztes olympisches Rennen, in dem sie ihre insgesamt neunte olympische Medaille holte. Hauptartikel: Olympische Winterspiele 2006 Biathlon
  • Strecke betrug 7.000 davon 3.624 Sitzplätze Hauptartikel: Olympische Winterspiele 2006 Rennrodeln Einsitzer Männer 1. und 2. Lauf: 11. Februar
  • 800 Zuschauern Platz bietet. Um den General Motors Place für die Olympischen Winterspiele herzurichten, bestritten die Vancouver Canucks zwischen dem 27
  • Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 in Calgary statt. Das Vorhaben scheiterte mit einem Nein - Anteil von 56, 4 Prozent. Für die Winterspiele 2026 waren
  • Die XXVI. Olympischen Winterspiele sollen im Jahr 2030 stattfinden. Obwohl die Kandidaturphase für dieses Winterspiele noch nicht begonnen hat, haben laut
  • Stadt, die nach Olympischen Sommerspielen auch Olympische Winterspiele austrägt. Hauptartikel: Bewerbungen für die Olympischen Winterspiele 2022 Am 6. Juni